Spielplan Ensemble Opernmenue Sitzplan Tickets Vermietung Opernarchiv Förderverein
Die Kammeroper
Das Team
Das Bistro
Kontakt und Anfahrt
Foto Alleetheater

Das Team - König Theodor in Venedig

Fabian Dobler

Dirigent und Pianist, seit Herbst 2009 musikalischer Leiter der Hamburger Kammeroper, leitete als Dirigent unzählige Theaterproduktionen und Konzerte, vom Kammerspiel mit drei Beteiligten bis zur großen Oper mit mehr als 250 Beteiligten. Internationale Engagements führten ihn – neben seiner Tätigkeit an deutschen Opernhäusern – u. a. nach Buenos Aires (Argentinisches Staatstheater) und Seoul (Sejong Performing Center). Sein Repertoire als Dirigent umfasst alle wichtigen Werke der Sparten Oper, Konzert und Ballett. Uraufführungen sowohl als Pianist als auch als Dirigent in Konzert und Oper zeigen seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Als Pianist konzertierte Dobler international und machte mit außergewöhnlichen Einspielungen auf sich aufmerksam (u. a. Liszt-Transkriptionen bei Animato; Alfred Koerppen Edition – Uraufführung und Ersteinspielung – bei harmonia mundi). Dobler studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover: Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling, Dirigieren bei Lutz Köhler und Hans-Herbert Jöris und Komposition bei Alfred Koerppen. In Zürich vervollständigte er seine Ausbildung durch Unterricht bei Nello Santi (Dirigieren, Italienische Oper) und Marc Belfort (Opernregie).

 

Jean Renshaw

debütierte 1987 als Choreografin an den Städtischen Bühnen Münster und wenig später am Staatstheater Nürnberg. Zusammen mit Dirk Elwert und Uwe Müller gründete sie 1994 das "Tanzwerk Nürnberg", wo neben eigenen Arbeiten auch Choreografien von William Forsythe, Rui Horta, Jacopo Godani und Amanda Miller zum Repertoire gehörten. Mit ihrer Kompanie "Tanzwerk Nürnberg" erarbeitete sie Choreografien wie "Catching Unicorns", "Ikarus oder Die Kunst des Landens" und "De Tijd". 1998 wurde sie leitende Choreographin am Theater Dortmund. Neben ihren zeitgenössischen Stücken widmet sie sich auch dem klassischen Repertoire, von "Cinderella" (1991), "Medea" (1999) bis "Romeo und Julia" (1997) sowie Balletten und Musicals für Kinder und Jugendliche wie "Rumpelstilzchen" (1999), "Sieben Fabeln" nach La Fontaine (2002) oder das bilinguale Kindermusical "Leckerschmecker" (2009).
Jean Renshaw choreografierte u. a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Nationaltheater Mannheim, dem Theater Erfurt, dem Staatstheater Braunschweig, in Amsterdam, Monte-Carlo und Innsbruck, sowie in Düsseldorf, Gießen, Dortmund, Fürth ("Wish you were here" 2004, "Könige" 2007), Stuttgart, Cottbus, Hildesheim und Hof. Im Oktober 2008 feierte sie mit ihrem Tanzstück "Piaf", welches der französischen Chansoniere Edith Piaf gewidmet ist, am Theater Trier einen Sensationserfolg. Mit ihrer eigenen Tanzkompanie erarbeitete sie am Theater Fürth im November 2008 eine neue Interpretation von "Des Kaisers neue Kleider" nach dem Märchen von Hans Christian Andersen in der Vertonung von Jean Francaix. Darüber hinaus gastierte sie mit eigenen Choreographien u.a. in Japan, Italien und England. Seit einiger Zeit verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer ("Pariser Leben" (2008) und "The Black Rider" (2009), beide am Schauspielhaus Düsseldorf).
Seit einigen Jahren arbeitet Jean Renshaw zunehmend auch als Regisseurin von Opern und Musicals. Zuletzt inszenierte und choreographierte sie am Tiroler Landestheater Innsbruck die Ballettoper "The Fairy Queen" von Henry Purcell, das Musical "Kiss Me, Kate" (Cole Porter) sowie in Fürth die Musicals "A Little Night Music - Das Lächeln einer Sommernacht" von Stephen Sondheim (2006) und "The Last Five Years - Die letzten fünf Jahre" von Jason Robert Brown (2008). Dort gestaltete sie gleichfalls die heftig umjubelte Revue für eine Sängerin und Big-Band "Love Me Gershwin" mit der Sängerin Jutta Czurda und der "Thilo Wolf Big Band" (2010).
Jean Renshaw ist Trägerin des Kulturpreises der Stadt Nürnberg für die Initiative "Tanzwerk Nürnberg" und erhielt außerdem zweimal den "Stern des Jahres" der "Abendzeitung Nürnberg" für ihre besonderen Verdienste um das Nürnberger Kulturleben (für das "Tanzwerk Nürnberg" sowie für den Tanzmarathon "Orlando" zugunsten der Aids-Hilfe in der Nürnberger "Tafelhalle"). 2007 wurde ihr diese Auszeichnung erneut verliehen, diesmal für ihre Tanzkreation "Könige" im Kulturforum Fürth. Diese Produktion wurde im gleichen Jahr zudem von der Zeitschrift "Die Deutsche Bühne" in der Kategorie "Beste Tanzproduktion" nominiert.

Kathrin Kegler

studierte zunächst Malerei an der Münchner Akademie für Bildende Künste. Eine spezifische
Ausbildung zur Bühnenbildnerin absolvierte sie anschließend am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ihre ersten praktischen Erfahrungen machte sie am THEATER FÜR KINDER, das sie mit ihrem Bühnenbild für „Pippi Langstrumpf“ mit aus der Taufe hob. Es folgten Engagements an den großen Sprechbühnen, so etwa am Thalia Theater, am Berliner Schiller Theater und am Theater in der Josefstadt, Wien. Dann jedoch „entdeckte“ sie über das Ballett – u. a. arbeitete sie viel mit dem Kölner Tanzforum zusammen – das Musiktheater. In Hannover entwarf sie die Ausstattung für „Don Giovanni“, in Bremen für „Don Carlos“. Am Aalto Theater in Essen stattete Kathrin Kegler den „Ring des Nibelungen“ aus (Inszenierung: Klaus Dieter Kirst) und am Staatsschauspiel Dresden den „Black Rider“. Internationale Verpflichtungen führten Kegler u. a. an die Welsh National Opera („Die Fledermaus“), nach Barcelona („Salome“ mit Montserrat Caballé und „La Traviata“) und Amsterdam, wo sie die Ausstattung für „Die Entführung aus dem Serail“ entwarf. Seit der Spielzeit 2006/2007 gehört sie zum Kreativ-Team des Allee-Theaters und arbeitet sowohl für das THEATER FÜR KINDER als auch für die HAMBURGER KAMMEROPER mit an der Entwicklung der Konzepte und entwirft die Bühnenbilder.

Barbara Hass

ursprünglicher Berufswunsch war Kostüm- und Bühnenbildnerin, doch diese Pläne gab sie zunächst zugunsten einer Schauspielkarriere auf, die im Deutschen Schauspielhaus Hamburg begann. Die nächsten Jahre arbeitete sie unter der Regie von Dieter Dorn an der Landesbühne Hannover und kehrte nach Engagements in Süddeutschland und in der Schweiz nach Hamburg zurück. Erst die eheliche Verbindung mit Uwe Deeken führte sie zu ihrem ursprünglich angestrebten Berufsziel. Seit 1976 arbeitet sie vorwiegend im eigenen Haus. Zunächst war sie am THEATER FÜR KINDER vor allem als Kostümbildnerin tätig, später zunehmend auch als Dramaturgin und Autorin. Wie bei allen bisherigen Produktionen der HAMBURGER KAMMEROPER schuf sie auch für „Der Vampyr“ die Kostüme und die Textbearbeitung.

Allee Theater Kammeroper Hamburg GmbH & Co. KG - Max-Brauer-Allee 76 I 22765 Hamburg I Tel.: 040 382959 I Fax 040 3892921
Internet: www.hamburger-kammeroper.de - E-Mail: AlleeTheater@t-online.de - Impressum