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Das Team - Der Freischütz
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Fabian Dobler
Dirigent und Pianist, seit Herbst 2009 musikalischer Leiter
der Hamburger Kammeroper, leitete als Dirigent unzählige Theaterproduktionen
und Konzerte, vom Kammerspiel mit drei Beteiligten bis zur
großen Oper mit mehr als 250 Beteiligten. Internationale Engagements
führten ihn – neben seiner Tätigkeit an deutschen Opernhäusern
– u. a. mehrfach nach Buenos Aires (ans Staatstheater) und
Seoul (Sejong Performing Center). Sein Repertoire als Dirigent
umfasst alle wichtigen Werke der Sparten Oper, Konzert und
Ballett. Uraufführungen sowohl als Pianist als auch als Dirigent
in Konzert und Oper zeigen seine künstlerische Auseinandersetzung
mit der Gegenwart. Als Pianist konzertierte Dobler international
in einer Reihe großer Säle und machte mit außergewöhnlichen
Einspielungen auf sich aufmerksam (u. a. Liszt-Transkriptionen
bei Animato; Alfred Koerppen Edition – Uraufführung und Ersteinspielung
– bei harmonia mundi) Dobler studierte an der Hochschule für
Musik und Theater in Hannover: Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling,
Dirigieren bei Lutz Köhler und Hans-Herbert Jöris und Komposition
bei Alfred Koerppen. In Zürich vervollständigte er seine Ausbildung
durch Unterricht bei Nello Santi (Dirigieren, Italienische
Oper) und Marc Belfort (Opernregie). Seit 2004 arbeitet Dobler
als künstlerischer Leiter erfolgreich am Aufbau des Ensembles
Operassion. Dessen Konzept ist „Reduktion des äußeren Aufwands,
maximale Verdichtung des künstlerischen Inhalts und intensives
Erlebnis für das Publikum“. "Passion“, die neue CD des Ensembles,
ist zur Zeit (Feb. 2010) Empfehlung des Monats der Zeitschrift
Fono Forum.
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Rebekka Stanzel
wuchs in Karlsruhe, Genf und Heidelberg auf. Noch während
ihres Studiums wurde sie im Rahmen eines Kunstförderungsprogrammes
fest an die Musikhochschule Mannheim engagiert, wo sie nicht
nur Aufgaben in der Organisation und dem szenischen Unterricht
übernahm, sondern auch Gelegenheit zu ersten eigenen Regiearbeiten
hatte. Als Regie- und Produktionsassistentin wirkte sie dann
u. a. an den Staatstheatern Nürnberg und Braunschweig, der
Sächsischen Staatsoper Dresden und am Teatre del Liceu Barcelona
und arbeitete mit Regisseuren wie Chris Alexander, Helen Malkowsky,
Willy Decker, Mariame Clément, Michael Simon und Joel Lauwers
zusammen. Nachdem sie am Theater Nürnberg durch einige erfolgreiche
Kinder- und Kammeropernproduktionen auch als Regisseurin auf
sich aufmerksam machen konnte, wird sie im Juni 2010 für das
Staatstheater Braunschweig W.A. Mozarts „Zaide“ open-air inszenieren.
Die diplomierte Theaterwissenschaftlerin gibt seit 1999 regelmäßig
Schauspielunterricht, u. a. an der Universität der Künste
Berlin, für den Bund deutscher Amateurtheater und an der Musikhochschule
Mannheim.
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Pavel Bilek
ist gebürtiger Prager. Nach seiner Unterschrift unter der
CHARTA 77, die ein Berufsverbot für ihn zur Folge hatte, emigrierte
er nach Österreich. Seitdem hat er sich als Architekt, Buchillustrator
und Maler einen Namen gemacht. Darüber hinaus prägen die Zusammenarbeit
mit Regisseuren wie Oskar Fritz Schuh, Peter Beauvais und
Karl Paryla sowie Engagements an vielen großen Häusern im
deutschsprachigen Raum seinen künstlerischen Weg. 1996 war
er als Architekt für den Bühnenausbau der HAMBURGER KAMMEROPER
verantwortlich. Bereits mehrfach gestaltete er Bühnenbilder
für das Haus.
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Barbara Hass
ursprünglicher Berufswunsch war Kostüm- und Bühnenbildnerin,
doch diese Pläne gab sie zunächst zugunsten einer Schauspielkarriere
auf, die im Deutschen Schauspielhaus Hamburg begann. Die nächsten
Jahre arbeitete sie unter der Regie von Dieter Dorn an der
Landesbühne Hannover und kehrte nach Engagements in Süddeutschland
und in der Schweiz nach Hamburg zurück. Erst die eheliche
Verbindung mit Uwe Deeken führte sie zu ihrem ursprünglich
angestrebten Berufsziel. Seit 1976 arbeitet sie vorwiegend
im eigenen Haus. Zunächst war sie am THEATER FÜR KINDER vor
allem als Kostümbildnerin tätig, später zunehmend auch als
Dramaturgin und Autorin. Wie bei allen bisherigen Produktionen
der HAMBURGER KAMMEROPER schuf sie auch für „Der Freischütz“
die Kostüme und die Textbearbeitung.
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