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Tschaikowskys Oper nach Puschkins berühmtem
Versroman verknüpft zwei tragisch verlaufende Liebesgeschichten
im zaristischen Russland des 19. Jahrhunderts.

(Fotos:
Dr. Joachim Flügel)
Während die lebenslustige Olga dem jungen
Dichter Lensky näher kommt, schwärmt ihre scheue, sensible
Schwester Tatjana aussichtslos für den arrogant-zynischen Dandy
Onegin. Ein unbedachtes Spiel mit Gefühlen führt zu einem
Duell, in dem Onegin seinen einzigen Freund Lensky tötet.

Jahre später kehrt der von Schuldgefühlen
geplagte in seine Heimat zurück, um sich nun seinerseits in
die zur eleganten Schönheit erblühte Tatjana zu verlieben.
Diese, längst mit dem viel älteren Fürst Gremin vermählt,
verweigert sich Onegin, obgleich sie sich ihre Liebe bewahrt hat.

Die Hamburger Kammeroper spielt eine eigene
Fassung, in der das Geschehen auf sechs Charaktere reduziert und
neue, an Puschkins Roman angelehnte Dialoge erstaufgeführt
werden.

(Fotos:
Dr. Joachim Flügel)
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