Der Barbier von Sevilla
Oper von Giovanni Paisiello
Musikalische Bearbeitung und Leitung:
Klaus Dieter Jung
Inszenierung: Michael Leinert
Bühne: Walter Perdacher
Textbearbeitung und Kostüme: Barbara Hass
Fotos: Dr. Joachim Flügel
Wer hat Schuld daran, dass die junge Rosina wie ein Vögelchen
gefangen in Sevilla im Käfig sitzt - das Schicksal, Doktor
Bartolos zweite Jugend, die Macht weiblicher Reize, Geld, die Gier
der Männerwelt?...

Tatsächlich wollte Doktor Bartolo anfangs nur das Geld seines
Mündels Rosina besitzen, doch dann hat die Schönheit des
kleinen Adelsfräuleins ihn zu weiteren Besitzansprüchen
verleitet. 
Er wollte sie besitzen - er wollte, ungeachtet seines fortgeschrittenen
Alters, die junge Rosina zu seiner Frau machen.

Dieses Schicksal aber will Figaro, seit kurzem Barbier in Sevilla,
ihr ersparen. Er unterstützt das heimliche Liebeswerben seines
ehemaligen Herren, des Grafen Almaviva. Er setzt Bartolos Dienerschaft
mit allerlei Pülverchen außer Gefecht.
Er sorgt dafür, dass der Graf, dem es zum zweiten Mal gelungen
ist, verkleidet bis in Bartolos Haus vorzudringen, mit seiner Angebeteten
allein sprechen kann. 
Er hilft Don Basilio, Rosinas bestechlichen Gesangslehrer, mit
klingender Münze zu überreden, die Seiten zu wechseln.
Und so besiegelt der Notar, den Basilio eigentlich für Doktor
Bartolos Eheschließung herbeigeschafft hatte, zum glücklichen
Ende den Bund von Rosina und Almaviva.
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