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Die italienischen Künstler Marcello und
Rodolfo haben zusammen mit ihrem Freund, dem Komponisten Chaunard
das Pariser Café Momus fest in der Hand. Zum Leidwesen seines
Patrons Gautier, der durch diese Hungerleider die zahlenden Gäste
vertrieben sieht.

(Fotos: Dr. Joachim Flügel)
Mit oder ohne Geld, die Bohèmiens wollen
feiern. Mimi, die Geliebte des Dichters Rodolfo, hat ihre Freundin
Musette mitgebracht, da will man nicht auf dem Trockenen sitzen.
Der Maler Marcello ist hingerissen von Musettes Anblick. Eine romantische
Liebe beginnt, die zur Folge hat, dass die verwöhnte Schöne
auf der Straße landet, denn eine Ménage à trois
läßt sich ihr Gönner, der Bankier de la Motte nicht
bieten.

So wird das nächste Künstlerfest,
das eigentlich in Musettes Wohnung stattfinden sollte, kurzerhand
in den Hinterhof verlegt. Auf dem Höhepunkt der Stimmung gelingt
es einem reichen Gönner, dem Vicomte de Bellevalle Mimi zu
überreden, Rodolfo zu verlassen und an seiner Seite eine ebenso
glanzvolle Stellung einzunehmen, wie sie Musette gerade verloren
hat.

Ein unglückliches Geschehen folgt nun
dem anderen. Chaunard verstößt seine Geliebte Eugénie
wegen erwiesener Untreue, Musette verläßt Marcello, da
sie es nicht erträgt, durch ihr entbehrungsreiches Leben die
Liebe langsam sterben zu sehen. Das letzte Fest findet die Künstler
unter ganz anderen Umständen wieder versammelt. Ihre Suche
nach Liebe, Glück und Freiheit klingt aus in einem bewegenden
Schlußakkord.
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