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Das Ensemble - Der Freischütz
Besetzung
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Max: Keith Boldt (Tenor)
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Agathe: Nadja Klitzke/Miriam Sharoni (Sopran)
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Kaspar : Lars Grünwoldt/Ryszard Kalus (Bass-Bariton)
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Ännchen:Stefania Gniffke/Esther Puzak (Sopran)
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Kuno: Marius Adam/Michael Doumas (Bariton)
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Ottokar: Michael Müller-Deeken/Titus Witt (Bariton)
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Kilian: James Wood (Tenor)
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Kathi: Elisabeth Wöllert/Tiina Zahn (Mezzo-Sopran)
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und das
ALLEE THEATER Ensemble:
Gregor Dierck, Dorothea Fiedler-Muth, Astrid Müller,
Benjamin Spillner (Violine I) Tom Glöckner,
Eberhard Pflock, Swantje Tessmann (Violine II)
Renate Höchst, Iris Matthes, Erika Sehlbach (Cello)
John Eckardt, Gregor Hammans, Michail Koslov,
Andreas Krumwiede (Kontrabass) Odilo Ettelt,
Herbert Rönneburg, Michael Wagener (Klarinette)
Ulrich Augstein, Christian Ganzhorn,
Anja-Christin Müller (Fagott) Bill Albright,
Richard Rieves, Vasile Rus (Horn)
Kei Schmidt-Takano, Christian Stahnke (Bratsche)
Musikalische Bearbeitung: Fabian Dobler
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Michael Müller-Deeken
stammt aus einer Sängerfamilie, begann seine musikalische
Laufbahn bei den Wiener Sängerknaben (u. a. 2. Knabe in „Die
Zauberflöte“ und Hirtenknabe in „Tosca“, Staatsoper Wien);
Gesangstudium am „MOZARTEUM“ Salzburg bei Prof. Rudolf Knoll,
Lied und Oratorium bei Hartmut Höll und Mitsuko Shirai; Liederabende
und Konzerttourneen führten ihn durch Österreich, Deutschland,
die Schweiz, Belgien und Italien (u. a „Schubertiade“ und
„Mozartmatineen“ in Salzburg, „Internationale Musiktage Gmunden“).
Es folgten Fernseh- und Rundfunkaufnahmen (u. a. 2002 als
Dr. Falke in „Die Fledermaus“ – TIROLER FESTSPIELE unter Gustav
Kuhn). Im Operettenfach sang er außerdem Graf Danilo und Graf
von Luxemburg auf Europatourneen der „OPERETTENBÜHNE WIEN“
(Partner waren u. a. Fr. Ks. Ulrike Steinsky, Melanie Holliday
und Heinz Hellberg). Die Partie des Don Giovanni sang er im
Jahre 2000 erstmals bei den „Schloßfestspielen Friedrichshafen“.
Weiterhin stand er als Conte in „Le nozze di Figaro“, Herr
Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sowie bei den SALZBURGER
FESTSPIELEN und an der OPER LEIPZIG in einer der Hauptpartien
in „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ unter Udo Zimmermann
auf der Bühne. Seit 2001 lebt der gebürtige Österreicher in
Hamburg und sang seitdem mehr als 600 Vorstellungen an diesem
Haus (u. a. Eugen Onegin, Graf in „Figaros Hochzeit“, Guglielmo
und Don Alfonso in „Cosi fan tutte“, Figaro in G. Paisiellos
„Der Barbier von Sevilla“, Dandini in „Cenerentola“, Dr. Malatesta
in G. Donizettis „Don Pasquale“, Giovanni in „Don Giovanni“
und zuletzt den Belcore in G. Donizettis „Der Liebestrank“).
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Marius Adam
in Klausenburg geboren, erhielt bereits seit seinem 6. Lebensjahr
regelmäßigen Geigenunterricht an der Musikschule seines Heimatortes.
Er studierte Gesang an der Hochschule seines Heimatortes bei
Prof. Gheorghe Rosu und Vasile Boldor. Bereits kurz nach Beginn
seines Studiums wurde er in die Opernschule aufgenommen, wo
er in mehreren Mozart- Opern mitwirkte. Noch während seines
Studiums erhielt er am Brandenburger Theater sein erstes Festengagement,
wo er mit Partien wie Papageno oder Figaro seine ersten Opernerfolge
feierte. Er erarbeitete sich ein umfangreiches Lied- und Oratorienrepertoire
von den Komponisten Schütz, Bach bis hin zur Moderne und geht
einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach. Seit
Januar 2005 ist er Leiter des Gemischten Chores Hittfeld.
In der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in zahlreichen
Opern zu hören, u. a. in G. Verdis „König für einen Tag“,
W. A. Mozarts „Cosi fan tutte“, in C. M. v. Webers „Freischütz“,
in G. F. Händels „Alcina“, in G. Gazzanigas „Don Giovanni“,
in G. Rossinis „Die verkehrte Braut“, in R. Leoncavallos „La
Boheme“ und „Zaza“, in G. Donizettis „Zar Peter“, in A. Lortzings
„Casanova“, in W. A. Mozarts „Figaros Hochzeit“, in E. T.
A. Hoffmans „Undine“, in G. Paisiellos „Der Barbier von Sevilla“,
in R. Wagners „Das Liebesverbot“, in J. Offenbachs „Orpheus
in der Unterwelt“, in G. Donizettis „Don Pasquale“, in W.
A. Mozarts „Don Giovanni“ und in G. Donizettis „Der Liebestrank“.
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Miriam Sharoni
wurde in Malmö (Schweden) geboren und wuchs in Israel auf.
Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für
Musik und Theater Hamburg bei Prof. Judith Beckmann. Sie schloss
ihr Studium in Lied und Oper jeweils mit Auszeichnung ab.
Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse bei Elisabeth
Schwarzkopf, Agnes Giebel, Christa Ludwig, Mitsuko Shirai
und Hartmut Höll. 1996 wurde Miriam Sharoni mit dem DAAD-Preis
ausgezeichnet. 1997 gewann sie den ersten Preis des Internationalen
Robert-Stolz-Operetten-Wettbewerbs sowie den ersten Preis
des Elise-Meyer-Wettbewerbs. Ihr erstes Engagement erhielt
sie 1996 am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Weitere
Gastspiele folgten in Bremerhaven, Saarbrücken und Flensburg.
Im Rahmen der Eutiner Sommerspiele (2001, 2002 und 2004) sang
Miriam Sharoni die „Pamina“ aus Mozarts „Zauberflöte“. In
der Zeit von 1997 bis 2001 war sie festes Mitglied im Ensemble
des Staatstheaters Braunschweig. 2001, 2003 und 2004 gastierte
sie als „Maria“ in Leonard Bernsteins „West Side Story“ an
der Wiener Volksoper. In der HAMBURGER KAMMEROPER war sie
bereits in A. Lortzings „Casanova“, in P. Tschaikowskys „Eugen
Onegin“, in W. A. Mozarts „Cosi fan tutte“, in „Figaros Hochzeit“,
in J. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, in G. Donizettis
„Don Pasquale“, in W. A. Mozarts „Don Giovanni“ und in G.
Donizettis „Der Liebestrank“ zu hören. In dieser Spielzeit
hat Miriam Sharoni ein Engagement an der Wiener Volksoper,
wo sie die Hauptrolle in der Operette „Blume von Hawai“ von
Abraham singt.
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Ryszard Kalus
studierte Gesang in Kattowitz. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe
(2002 den 2. Preis beim XVII. Internationalen Gesangswettbewerb
in Trnava (SLO) und 2004 den 1. Preis und 11 Sonderpreise
beim Internationalen Didur-Opernwettbewerb in Beuthen (PL),
„Cesare Bardelli” Prize in Viotti International Music Competition
in Vercelli). Er gehörte 2005 bis 2007 dem internationalen
Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an. Zum Repertoire
des polnischen Bassbaritons gehören u. a. Figaro (II Barbiere
di Siviglia), Figaro (Le Nozze di Figaro), Papageno (Die Zauberflöte),
Lord Ashton (Lucia di Lammermoor) und Aeneas (Dido und Aeneas).
In Hamburg war er in zahlreichen Produktionen der Staatsoper
und des internationalen Opernstudios zu erleben. Sein Konzertrepertoire
umfasst Partien in Händels „Messiah“, Mozarts „Krönungsmesse“,
Brahms' „Ein deutsches Requiem“, Puccinis „Messe di Gloria“
und diverse Liederzyklen. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist
er Ensemblemitglied der HAMBURGER KAMMEROPER und sang dort
den Leporello in „Don Giovanni“, Stromminger in „La Wally“,
Figaro in „Figaros Hochzeit“ und Dulcamara in „Der Liebestrank“.
In der Opera stabile wirkte er 2009 bei der „Allemonde“ als
Golaud und „Savitri“ als Death mit.
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Esther Puzak
die gebürtige Berlinerin studierte in ihrer Heimatstadt an
der Universität der Künste Gesang bei Herrn Prof. Ernst-Gerold
Schramm und wird seit September 2006 von Gundula Hintz gesanglich
betreut. Wichtige Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen
mit René Jacobs, Krisztina Láki, Axel Bauni und Denis Combe-Chastel.
Esther Puzak ist seit 2006 Solistin der Berliner Residenz
Konzerte in der großen Orangerie, Schloss Charlottenburg und
in Konzerten und Opern-/Operettengalas (u. a. in der Philharmonie
Berlin, Potsdam, Varazdin in Kroatien) zu hören. 2008 sang
sie als Gast am Theater Brandenburg die Partien „Nonne“, „Dame“
und „Schwester“ in R. Rubberts „Kleist Oper“. Des Weiteren
gestaltete sie die Partie der Despina in W. A. Mozarts „Così
fan tutte“ in der Opernakademie Bad Orb (Sommer 2008). In
der Tournee „Die Zauberflöte“ (Sommer 2009) erweiterte Esther
Puzak ihr Repertoire mit der Partie der Papagena und der Königin
der Nacht. 2009 sang sie als Gast am Theater Brandenburg die
Partie „Schlaffitchen“ in „Das Traumfresserchen“ von W. Hiller
und seit 2008/2009 bis 2010/2011 als Gast am Theater Gera/Altenburg
die Adele in „Die Fledermaus“ von J. Strauss. In der HAMBURGER
KAMMEROPER sang sie bereits die Gianetta in G. Donizettis
„Der Liebestrank“.
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Nadja Klitzke
wurde in Lübeck geboren und erhielt bereits als Kind eine
künstlerisch-musikalische Ausbildung. Mit 11 Jahren begann
sie ein schulbegleitendes Studium im Fach Klavier an der Musikhochschule
Lübeck. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Musikhochschule
Lübeck bei Prof. Günter Binge. Sie wirkte in verschiedenen
Hochschulproduktionen mit, u. a. „Suor Angelica“ von Puccini
und „Der arme Matrose“ von Milhaud. Im Herbst 2003 machte
sie ihr Diplom und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium
für Operngesang, das sie im Januar 2006 als „Gräfin“ in einer
Produktion von „Figaros Hochzeit“ abschloss. Schon während
ihres Studiums führen sie Liederabende und Auftritte in Oratorien
und Konzerten durch Deutschland und ins europäische Ausland
wie z. B. „MusicaMallorca“, wo sie auch im Herbst 2007 in
einer Operngala zu hören war. Sie absolvierte Meisterkurse
bei Bernd Weikl, René Kollo, Gisela Litz und Lilian Sukis.
2005 wurde sie Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs
der Kammeroper Schloß Rheinsberg. Im Frühjahr 2006 war sie
am Theater Lübeck in „Werther“ als Sophie engagiert. Außerdem
sang sie die Michal in einer szenischen Produktion von Händels
„Saul“. Einem breiteren Publikum konnte Sie außerdem Opern-
und Operetten-Arien in verschiedenen Fernsehsendungen (Wunderschöner
Norden, Aktuelle Schaubude, Choriner Musiksommer) präsentieren.
In der HAMBURGER KAMMEROPER sang sie bereits die Gräfin in
W. A. Mozarts „Figaros Hochzeit“ und die Donna Anna in W.
A. Mozarts „Don Giovanni“.
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Titus Witt
Bariton, begann seine musikalische Ausbildung bereits im
Kindesalter neben Violin- und Klavierunterricht als Mitglied
im Knabenchor St. Michaelis seiner Heimatstadt Hamburg mit
Stimmbildung bei Dieter Soltau. Titus Witt studierte an der
Hochschule für Künste in Bremen bei Ks. Mihai Zamfir Gesang.
Darüber hinaus bildete sich der Bariton durch Meisterkurse
u. a. bei Robert Holl, Ks. Hilde Zadek und Konstantin Poustovoj
(Bolschoi Moskau) fort. Besondere künstlerische Impulse erhielt
Titus Witt von so bekannten Sängerpersönlichkeiten wie John
Shirley-Quirk, Andreas Schmidt und Thomas Quasthoff im Rahmen
der Internationalen Bachakademie in Stuttgart unter der Leitung
von Helmut Rilling. Bereits während des Studiums entwickelte
der Bariton Titus Witt eine rege Konzerttätigkeit im In und
Ausland (St. Petersburg, Lyon, Dohnány-Synagoge Budapest,
Philharmonie Krakau). Er erarbeitete sich ein umfangreiches
Lied- und Oratorienrepertoire von den Werken Schütz, Bach,
Telemann u. a. bis hin zur Moderne und hat an verschiedenen
Live-Übertragungen im Hörfunk als Konzert-Solist und an CD-Produktionen
mitgewirkt. Seit 1997 ist der Bariton Titus Witt mit Liederabenden,
Konzerten und in Opernproduktionen freischaffend tätig. In
der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in „Cosi fan tutte“
von W. A. Mozart als Guglielmo zu hören. Ebenso sang er dort
in „Undine“ von E. T. A. Hoffmann den Ritter Huldbrand, den
Figaro in der Oper „Il Barbier di Siviglia“ von Paisiello,
den Friedrich in „Das Liebesverbot“ von R. Wagner, den Dandini
in „La Cenerentola“ von G. Rossini und den Masetto in „Don
Giovanni“ von W. A. Mozart.
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Michael Doumas
wurde in Bielefeld geboren. Nach einem Magisterstudium der
Amerikanistik, Geschichts- und Literaturwissenschaft studierte
er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der
Gesangsklasse von Prof. Tom Krause. Nach seinem Abschluss
gastierte er als König in „Aida“ am Opernhaus in Magdeburg
und sang beim Schleswig-Holstein Musikfestival unter Christoph
Eschenbach den Zuniga in „Carmen“. Von 2002 bis 2004 war er
Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo er u. a. Sarastro
in der „Zauberflöte“, Großinquisitor in „Don Carlos“, Alidoro
in „Cenerentola“ und Colline in „La Bohème“ gab. 2005 gastierte
Michael Doumas am Opernhaus in Catania, Sizilien, in „Guntram“
von Richard Strauss und debütierte als Fafner im „Rheingold“
bei den Tiroler Festspielen in Erl. 2006 gastierte er als
Osmin in einer viel diskutierten Bearbeitung von Mozarts "Enführung
aus dem Serail" am Schauspielhaus Wien. 2007 gab er den Titurel
in Wagners "Parsifal" bei den Tiroler Festspielen, Erl, 2009
sang er dort Hans Foltz in „Meistersingern“. In der HAMBURGER
KAMMEROPER war er bereits in G. Paisiellos „Der Barbier von
Sevilla“, als Don Pasquale in G. Donizettis „Don Pasquale“
und als Komtur in W. A. Mozarts „Don Giovanni“ zu hören.
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Stefania Gniffke
deutsch/italienische Sopranistin, wuchs in Zürich auf und
erhielt erste Gesangsstunden bei ihrem Vater, dem Bariton
Rudolf A. Hartmann (Opernhaus Zürich). Seit Beginn ihrer solistischen
Tätigkeit sang sie in Messen und Konzerten (z.B. Schubert-Messe
in G-Dur, Michael Haydns Theresienmesse) in der Schweiz, Deutschland,
Österreich und Ungarn und trat mit Duetten an Liederabenden
auf. 2004 konzertierte sie mit der Mezzosopranistin Liliana
Nikiteanu am Festival du Baroque in Cordon (F). Mit dem Mozartquartett
Salzburg sang sie in Zürich und anderen Schweizer Städten
das Stabat Mater von Pergolesi. Ihr Konzertrepertoire umfasst
unter anderem die Johannes- und Matthäuspassion, Messias,
Elias, das Requiem von Mozart sowie andere geistliche und
klassische Werke, wie z. B. Werke für Sopran, Trompete und
Orgel, welche sie mit dem bekannten Schweizer Trompeter Claude
Rippas aufgeführt hat. Gesanglich arbeitet sie immer wieder
mit dem Heldentenor Robert Schunk (D) und Barbara Martig-Tüller,
Bern, bei der sie auch Meisterkurse absolvierte. Seit 2004
ist sie Mitglied der Pocket Opera Company Zürich. In 2005
gab Stefania Gniffke ihr erfolgreiches Bühnendebut als Pamina
in Mozarts „Zauberflöte“, es folgten 2006 Adele (Strauss,
Fledermaus), Papagena unter Christoph Escher am Goetheanum
Dornach. Schwerpunkte ihres Opern-, Oratorien- und Konzertrepertoires
sind Werke des Barock und der Renaissance, welche sie u. a.
mit dem Ensemble Muscadin aufgeführt hat. Am Sommerfestival
Schloss Britz in Berlin 2008 hatte sie unter der Regie von
Prof. Wolfgang Ansel ihre erfolgreichen Auftritte als Cajus
Silius in Antonio Vivaldis Oper „Ottone in villa“ (Des Kaisers
neue Flamme), danach verkörperte sie die Bettina in der musikalischen
Komödie „Die hellgelben Handschuhe“ von Willi Kollo in Zürich,
gefolgt von etlichen Konzertauftritten.
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Tiina Zahn
Mezzosopran, absolvierte nach einer Ausbildung zur Ergotherapeutin
ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Dresden und besuchte
zudem Meisterkurse bei Julia Hamari, Stuttgart, und Margreet
Honig, Amsterdam sowie Wolfgang Rihm. Ergänzende Einblicke
in Liedgestaltung erhielt sie in Zürich bei Hartmut Höll.
Neben reger solistischer Konzerttätigkeit und Liederabenden
im gesamtdeutschen Raum wirkt sie regelmäßig in hochrangigen
Vokalensembles wie dem RIAS-Kammerchor Berlin, dem NDR Chor
Hamburg oder dem Collegium vocale Gent unter Philippe Herreweghe
mit. Studien zur Stilistik und Aufführungspraxis Alter Musik
führten Tiina Zahn zu Prof. Ludger Remy, Dresden, unter dessen
Leitung sie mit dem Ensemble „Les Amis de Philippe“ Werke
von Monteverdi sang. Weitere künstlerische Zusammenarbeit
ergab sich mit zahlreichen Barockorchestern an Konzertstätten
wie dem Französischen Dom in Berlin, dem Berliner Dom oder
der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg. Im August 2006 nahm
sie an einer CD-Produktion des Bayrischen Rundfunks mit dem
renommierten Barockensemble Bell’arte Salzburg teil. Für die
Rolle der Tisbe in Rossinis „La Cenerentola“ wurde sie in
der Spielzeit 2007 an die HAMBURGER KAMMEROPER verpflichtet
und ist nun im Ensemble des „Freischütz“ erneut mit dabei.
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Keith Boldt
wurde in Saskatoon, Saskatchewan, Kanada geboren und ist
auf einem großen Bauernhof in der Prärie aufgewachsen. Schon
mit 6 Jahre stand er zum ersten Mal bei einem lokalen Wettbewerb
auf der Bühne. Nachdem er zwei Bachelor-Abschlüsse in Musik
erwarb, fing er seine Karriere mit der Canadian Opera Company
in Toronto an. Er hat in zahlreichen Rollen für die führenden
Opernhäuser und Orchester in Kanada gesungen und ist als Konzert-
sowie als Opernsolist sehr gefragt. Unter anderem sang er
den Max in „Der Freischütz“ (l’Opéra de Montréal), Don José
in „Carmen“ (Vancouver Opera, Theater Hof), Hans in „Die Verkaufte
Braut“ (Aldeburgh Festival, London), Siegmund in „Die Walküre“
(Song Circle, Toronto), Golo in R. Schumann’s „Genoveva“ (Toronto
Opera in Concert), Lennie Small in C. Floyd’s „Von Mäusen
und Menschen“ (Theater Hof), Der Steuermann in „Der Fliegende
Holländer“ (l’Opéra de Montréal), Eisenstein in „Die Fledermaus“
(Toronto Operetta Theatre) und Prinz Sou-Chong in „Das Land
des Lächelns“ (Ballet, Classic und Entertainment, Hannover).
Sowohl im lokalen, als auch im nationalen englisch- und französichsprachigem
Fernsehen und Rundfunk in Kanada als auch im Rundfunk der
Vereinigten Staaten hatte Keith Boldt zahlreiche Auftritte.
Er ist zudem als Solist auf Aufnahmen der Canadian Broadcasting
Corporation und der DVD Aufhahme der Oper „Filumena“ von John
Estacio zu hören. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen
erhalten, wie z. B. den 1. Preis der „International Bel Canto
Competition“. Jetzt freut er sich darauf an der HAMBURGER
KAMMEROPER den Max in „Der Freischütz“ zu singen.
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Lars Grünwoldt
Bariton, lebt als freischaffender Konzert-, Lied- und Opernsänger
in Berlin. Er studierte an den Musikhochschulen Rostock (Prof.
Waldemar Wild/Anthony Baldwin), Hamburg (Prof. Wolfgang Löser)
und "Hanns Eisler" Berlin (Prof. Scot Weir), wo er 2004 sein
Studium mit Diplom abschloss. Als Stipendiat der Komischen
Oper Berlin sang er 2004 an der Seite von Jochen Kowalski
die Hauptpartie des Damon in „Pastorelle en musique“ von Georg
Philipp Telemann. Weitere Opernproduktionen führten ihn an
die Berliner Staatsoper Unter den Linden (2003), die Berliner
Kammeroper (2004), das Nationaltheater Luxemburg (2004), das
Staatstheater Braunschweig (2005), die Hamburgische Staatsoper
(2005/06) und das Stadttheater Koblenz, wo er 2006 als Graf
in „Le nozze di Figaro“ engagiert wurde. 2007 sang er eine
der Hauptpartien in Mike Svobodas Oper „Erwin, das Naturtalent“
am Stadttheater Bielefeld. 2008/09 debütierte er als Kaspar
in „Der Freischütz“ und als Lord Ruthwen in „Der Vampyr“ bei
den Opernfestspielen Schloss Heidenheim. Als Solist sang er
u. a. mit der Berliner Singakademie und dem Concerto Brandenburg
(Schöpfung/Haydn), dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt
unter Leitung von Heribert Beissel (Tosca/Puccini), mit dem
auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Bach-Orchester
Hannover (Johannes-Passion/Bach) und mit Mitgliedern der Freiburger
Barocksolisten (Messiah, Almira/Händel) und Orpheus/Telemann
(Leitung: Torsten Johann). In der Spielzeit 2006/2007 wurde
ihm die besondere Gelegenheit zuteil, unter Leitung von Sir
Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern zu konzertieren.
Die Aufnahme, erschienen bei EMI 2008, wurde mit einem Grammy
ausgezeichnet. Als Preisträger des „Internationalen Wettbewerbs
der Kammeroper Schloss Rheinsberg“ gewann Lars Grünwoldt zwei
Stückverträge für „Neue Musik“ und war 2004 Teilnehmer der
1. Rheinsberger Opernwerkstatt. 2005-2008 war er Stipendiat
des Künstlerprogramms „Yehudi Menuhin Live Music Now“ Berlin
sowie der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg.
Er war Meisterschüler in der Liedklasse von Wolfram Rieger
und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau
(UdK Berlin), Thomas Quasthoff (HfM Berlin), Rudolf Piernay
(Stuttgarter Bachwoche), Norman Shetler (Hamburg) und Tom
Krause (Salzburg). 2006 debütierte er bei den Festspielen
Mecklenburg-Vorpommern mit dem Liedzyklus „Die schöne Magelone“
(Brahms). Kulturminister Prof. Dr. Hans-Robert Metelmann begleitete
ihn als Rezitator. 2007 sang er den Zyklus in der Europäischen
Kulturhauptstadt Luxemburg mit Gunther Emmerlich als Sprecher.
2009 folgte er einer Einladung der Chinesischen Botschaft
zum Quinghai International Music Festival in China, bei dem
er u. a. mit José Carreras sang.
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Elisabeth Wöllert
Mezzosopranistin, stammt aus einer Musikerfamilie und begann
schon früh mit ihrer musikalischen Ausbildung. Nach dem Abitur
ließ sie sich am "Bühnenstudio der darstellenden Künste" in
Hamburg zur Schauspielerin ausbilden. Die darauf folgende
Gesangsausbildung absolvierte sie bei Irmgard Jacobeit, KS
Prof Gisela Litz und Hans- Josef Kasper. Elisabeth Wöllert
lebt als freiberufliche Sängerin in Hamburg. Sie ist Mitglied
im Extrachor der Hamburgischen Staatsoper und singt im Opernchor
der Eutiner Festspiele. Zudem ist Elisabeth Wöllert auch als
Sprecherin für Hörspiel und Fernsehen tätig.
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James Wood
kommt ursprünglich aus Texas. Nach seinem Gesangsstudium
an der University of Texas kam er nach Europa, wo er seit
über 25 Jahren Oper, Operette und Musical singt. James Wood
hat u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Oper der Stadt Bonn,
Oper Frankfurt, Theater an der Wien, Staatstheater Nürnberg,
dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Badischen Staatstheater
Karlsruhe gesungen. In Hamburg ist er auch als Musicaldarsteller
bekannt durch seine Engagements in „Cats“ und „Das Phantom
der Oper“. Seit 1987 führt er Regie und unterrichtet Gesang
und Schauspiel. Er hat schon bei „Undine“ und „Hänsel und
Gretel“ am THEATER FÜR KINDER mitgewirkt. „Der Freischütz“
ist seine erste komplette Produktion für die HAMBURGER KAMMEROPER.
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