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Foto Alleetheater

Das Ensemble - Der Liebestrank

  • Adina: Pamela Heuvelmans/Miriam Sharoni (Sopran)

  • Nemorino: N.N (Tenor)

  • Belcore: Michael Müller-Deeken (Bariton)

  • Dulcamara: Marius Adam/Ryszard Kalus (Bariton)

  • Gianetta: Joo-Anne Bitter/Esther Puzak (Sopran)

  • Bar-Keeper: Ralf Hutter (Schauspieler)

und das Alleetheater-Ensemble:

  • Gregor Dierck, Dorothea Fiedler-Muth, Eberhard Pflock, Swantje Tessmann (Violine)

  • Renate Höchst, Iris Matthes, Erika Sehlbach (Cello)

  • John Eckardt, Gregor Hammans, Michail Koslov, Andreas Krumwiede (Kontrabass)

  • Ulrike Beißenhirtz, Angelika Schmidt, Christiane Westlund (Flöte)

  • Odilo Ettelt, Herbert Rönneburg, Michael Wagener (Klarinette)

  • Ulrich Augstein, Christian Ganzhorn, Anja-Christin Müller, Stephan Schoock (Fagott)

Pamela Heuvelmans

stammt aus den Niederlanden. Sie erhielt, nach einem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaften, ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Maastricht bei Mya Besselink. Währenddessen hatte sie 1997 ihr Operndebüt am Staatstheater Kassel als Marie in Lortzings "Zar und Zimmermann". Es folgte ein Festengagement am gleichen Theater mit Rollen wie: Oscar (Un ballo in maschera), Waldvogel (Siegfried), Papagena (Die Zauberflöte), Eurilla (Orlando Paldino - Hayda), Valencienne (Lustige Witwe) etc. Unter der Leitung von G. M. D. Roberto Paternostro sang sie die Anna in "Die 7 Todsünden" von Kurt Weill. Gastengagements führten sie u. a. nach Rostock als Zerlina in "Don Giovanni", nach Amsterdam als Norina in Donizettis "Don Pasquale", nach Aachen als Atalanta in "Xerxes" von Händel, nach Lausitz als Drusilla in Monteverdi´s "L´ incoronazione di Poppea". Pamela Heuvelmans tourte als Despina in Mozart´s "Cosi fan tutte" mit den Lemburger Symphonikern durch ganz Deutschland. Im Dezember dieses Jahres wird sie im "Concert-Gebouw Amsterdam" sowie in Brüssel in der Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauss zu hören sein. Sie arbeitete mit an verschiedenen CD-Produktionen unter anderem einer Gesamteinspielung Geistlicher Werke Mozarts. In der HAMBURGER KAMMEROPER war sie bereits in W. A. Mozarts "Figaros Hochzeit", in R. Wagners "Das Liebesverbot", in G. Donizettis "Don Pasquale" und in Chr. W. Glucks "Orpheus und Eurydike" zu hören.

Miriam Sharoni

wurde in Malmö (Schweden) geboren und wuchs in Israel auf. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Judith Beckmann. Sie schloss ihr Studium in Lied und Oper jeweils mit Auszeichnung ab. Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Agnes Giebel, Christa Ludwig, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. 1996 wurde Miriam Sharoni mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet. 1997 gewann sie den ersten Preis des Internationalen Robert-Stolz-Operetten-Wettbewerbs sowie den ersten Preis des Elise-Meyer-Wettbewerbs. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1996 am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Weitere Gastspiele folgten in Bremerhaven, Saarbrücken und Flensburg. Im Rahmen der Eutiner Sommerspiele (2001, 2002 und 2004) sang Miriam Sharoni die "Pamina" aus Mozarts "Zauberflöte". In der Zeit von 1997 bis 2001 war sie festes Mitglied im Ensemble des Staatstheaters Braunschweig. 2001, 2003 und 2004 gastierte sie als "Maria" in Leonard Bernsteins "West Side Story" an der Wiener Volksoper. In der HAMBURGER KAMMEROPER war sie bereits in A. Lortzings "Casanova", in P. Tschaikowskys "Eugen Onegin", in W. A. Mozarts "Cosi fan tutte", in "Figaros Hochzeit", in J. Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt", in G. Donizettis "Don Pasquale" und in W. A. Mozarts "Don Giovanni" zu hören. In dieser Spielzeit hat Miriam Sharoni ein Engagement an der Wiener Volksoper, wo sie die Hauptrolle in dem Stück "Blume von Hawai" - Operette von Abraham singt.

Michael Müller-Deeken

stammt aus einer Sängerfamilie, begann seine musikalische Laufbahn bei den Wiener Sängerknaben (u. a. 2. Knabe in "Die Zauberflöte" und Hirtenknabe in "Tosca", Staatsoper Wien); Gesangstudium am "MOZARTEUM" Salzburg bei Prof. Rudolf Knoll, Lied und Oratorium bei Hartmut Höll und Mitsuko Shirai; Liederabende und Konzerttourneen führten ihn durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Belgien und Italien (u. a "Schubertiade" und "Mozartmatineen" in Salzburg, "Internationale Musiktage Gmunden"). Es folgten Fernseh- und Rundfunkaufnahmen (u. a. 2002 als Dr. Falke in "Die Fledermaus" - TIROLER FESTSPIELE unter Gustav Kuhn). Im Operettenfach sang er außerdem Graf Danilo und Graf von Luxemburg auf Europatourneen der "OPERETTENBÜHNE WIEN" (Partner waren u. a. Fr. Ks. Ulrike Steinsky, Melanie Holliday und Heinz Hellberg). Weiterhin stand er als Conte in "Le nozze di Figaro", Herr Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor", als Don Giovanni bei den "Schlossfestspielen Friedrichshafen" sowie bei den SALZBURGER FESTSPIELEN und an der OPER LEIPZIG in einer der Hauptpartien in "Der Schuhu und die fliegende Prinzessin" unter Udo Zimmermann auf der Bühne. Seit 2001 lebt der gebürtige Österreicher in Hamburg und sang seitdem mehr als 600 Vorstellungen an diesem Haus (u. a. Eugen Onegin, Graf in "Figaros Hochzeit", Guglielmo und Don Alfonso in "Cosi fan tutte", Figaro in G. Paisiellos "Der Barbier von Sevilla", Dandini in "Cenerentola", Dr. Malatesta in G. Donizettis "Don Pasquale" und zuletzt den Giovanni in "Don Giovanni").

Marius Adam

in Klausenburg geboren, erhielt bereits seit seinem 6. Lebensjahr regelmäßigen Geigenunterricht an der Musikschule seines Heimatortes. Er studierte Gesang an der Hochschule seines Heimatortes bei Prof. Gheorghe Rosu und Vasile Boldor. Bereits kurz nach Beginn seines Studiums wurde er in die Opernschule aufgenommen, wo er in mehreren Mozart- Opern mitwirkte. Noch während seines Studiums erhielt er am Brandenburger Theater sein erstes Festengagement, wo er mit Partien wie Papageno oder Figaro seine ersten Opernerfolge feierte. Er erarbeitete sich ein umfangreiches Lied- und Oratorienrepertoire von den Komponisten Schütz, Bach bis hin zur Moderne und geht einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach. Seit Januar 2005 ist er Leiter des Gemischten Chores Hittfeld. In der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in zahlreichen Opern zu hören, u. a. in G. Verdis "König für ein Tag", W. A. Mozarts "Cosi fan tutte", in C. M. v. Webers "Freischütz", in G. F. Händels "Alcina", in G. Gazzanigas "Don Giovanni", in G. Rossinis "Die verkehrte Braut", in R. Leoncavallos "La Boheme" und "Zaza", in G. Donizettis "Zar Peter", in A. Lortzings "Casanova", in W. A. Mozarts "Figaros Hochzeit", in E. T. A. Hoffmans "Undine", in G. Paisiellos "Der Barbier von Sevilla", in R.Wagners "Das Liebesverbot", in J. Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" , in G. Donizettis "Don Pasquale" und in W. A. Mozarts "Don Giovanni".

Ryszard Kalus

studierte Gesang in Kattowitz. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2002 den 2. Preis beim XVII. Internationalen Gesangswettbewerb in Trnava (SLO) und 2004 den 1. Preis und 11 Sonderpreise beim Internationalen Didur-Opernwettbewerb in Beuthen (PL), "Cesare Bardelli" Prize in Viotti International Music Competition in Vercelli). Gehörte 2005 bis 2007 dem internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an. Zum Repertoire des polnischen Bassbaritons gehören u. a. Figaro (II Barbiere di Siviglia), Figaro (Le Nozze di Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Lord Ashton (Lucia di Lammermoor) und Aeneas (Dido und Aeneas). In Hamburg war er in zahlreichen Produktionen der Staatsoper und des internationalen Opernstudios zu erleben. Sein Konzertrepertoire umfasst Partien in Handels "Messiah", Mozarts "Krönungsmesse", Brahms' "Ein deutsches Requiem", Puccinis "Messe di Gloria" und diverse Liederzyklen. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist er Ensemblemitglied der HAMBURGER KAMMEROPER und sang dort Leporello (Don Giovanni), Stromminger (La Wally) und Figaro (Figaros Hochzeit). In der Opera stabile wirkte er 2009 bei der "Allemonde" als Golaud und "Savitri" als Death mit.

Joo-Anne Bitter

Sopranistin aus Hameln studiert derzeit privat bei dem italienischen Tenor Antonio Carangelo und nahm u. a. an Meisterklassen bei KS Gundula Janowitz, Antonietta Stella (Rom) und Nils Muus (DK) teil, nachdem sie ihren Magister in Musikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Neueren Deutschen Literatur in München ablegte. Erste Erfahrungen sammelte sie in freien Produktionen u. a. als Frasquita in Bizet's "Carmen" in Sevilla (E) und als Gretel/Sandmännchen in Humperdinck's "Hänsel und Gretel". Im November 2008 war Joo-Anne Bitter Finalteilnehmerin beim Internationalen Gesangswettbewerb Antonin Dvorak in Karlsbad (CZ) sowie im Januar 2007 beim Internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloß Rheinsberg. Bei den diesjährigen Opernfestspielen Mauritius war sie außerdem als Cover für die Rolle der Leila in Bizets "Les Pêcheurs des Perles" engagiert, eine Zusammenarbeit mit dem Cape Town Philharmonic Orchestra und der Bayerischen Staatsoper. Zahlreiche Konzerte mit einem umfangreichen Opern-, Oratorium- und Liedrepertoire führten sie bereits u. a. nach Österreich, Italien, Tschechien und Mexiko, darunter Auftritte u. a. mit dem Karlsbader Symphonieorchester und dem Orchester des AGV München. In der HAMBURGER KAMMEROPER war sie bereits als Donna Anna in W. A. Mozarts "Don Giovanni" und als Hanna in A. Catalanis "Die Geierwally" zu hören.

Esther Puzak

die gebürtige Berlinerin studierte in ihrer Heimatstadt an der Universität der Künste Gesang bei Ernst-Gerold Schramm und wird seit September 2006 von Gundula Hintz gesanglich betreut. Wichtige Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen mit René Jacobs, Krisztina Láki, Axel Bauni und Denis Combe-Chastel. Esther Puzak ist seit 2006 Solistin der Berliner Residenz Konzerte in der großen Orangerie, Schloss Charlottenburg und in Konzerten und Opern-/Operettengalas (u. a. in der Philharmonie Berlin, Potsdam, Varazdin in Kroatien) zu hören. 2008 sang sie als Gast am Theater Brandenburg die Partien "Nonne", "Dame" und "Schwester" in R. Rubberts "Kleist Oper". Des Weiteren gestaltete sie die Partie der Despina in W. A. Mozarts "Così fan tutte" in der Opernakademie Bad Orb (Sommer 2008). In der Tournee "Die Zauberflöte" (Sommer 2009) erweiterte Esther Puzak ihr Repertoire mit der Partie der Papagena und der Königin der Nacht. Zurzeit singt sie als Gast am Theater Brandenburg die Partie "Schlaffitchen" in "Das Traumfresserchen" von W. Hiller und seit 2008/2009 bis 2009/2010 als Gast am Theater Gera/Altenburg die Adele in "Die Fledermaus" von J. Strauss.

Ralf Hutter

absolvierte eine Pantomimenausbildung bei Peter Makal, Stuttgart (Marcel Marceau Schüler), Ella Jarosewicz (Paris), Henryk Tomaszewski (Breslau, Polen) und seine Schauspiel- und Musicalausbildung in Hamburg (Tanz, Gesang: u. a. bei A. v. Mill, Y. Haga, J. Jalbert). Sein Bühnendebüt als Schauspieler, nachdem er schon verschiedene Tourneen und Festivalauftritte als Pantomime, in Deutschland, Schweiz, Frankreich, USA absolviert hatte, gab er am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Er spielte unter der Regie von Michael Bogdanov u. a. in "Der Richter von Zalamea", Götz Loepelmann "Blitzschlag, Liebe, Sauerteig" und Keith Hack "M. Butterfly". Dann wird es unmöglich alle Theaterengagements aufzuzählen, in denen er mitwirkte. Die wichtigsten Stationen seien genannt: Über vier Jahre engagierte ihn Eberhard Möbius an "Das Schiff" Hamburgs Kulturdampfer, wo Ralf Hutter an seiner Seite das Publikum mit literarisch - politischem Kabarett begeisterte. Immer wieder spielte er für das junge Publikum am THEATER FÜR KINDER in den unterschiedlichsten Rollen: als Siegfried in dem "Ring des Nibelungen", als Sultan in "Scheherazade", er tanzte den "Nussknacker" und den Prinzen in "Schwanensee" und war Bassa Selim in der "Entführung aus dem Serail". Er wirkte mit in der Kampnagel Sommertheaterfestivalproduktion "BTV Live". Später spielte er in der mit dem Pegasuspreis ausgezeichneten Kontrastreihe der Winterhuder Komödie in "Die Hackordnung". An der Hamburger Staatsoper verkörperte er Sprech- und Pantomimenrollen. Auch im Fernsehen spielte er in diversen Serien mit. Zuletzt sang er den "Mackie Messer" in der "Dreigroschenoper"-Inszenierung des Freien Theaterensembles "Bittersüß".

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