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Das Ensemble - Der Freischütz

Besetzung

  • Max: Keith Boldt (Tenor)

  • Agathe: Nadja Klitzke/Miriam Sharoni (Sopran)

  • Kaspar : Lars Grünwoldt/Ryszard Kalus (Bass-Bariton)

  • Ännchen:Stefania Gniffke/Esther Puzak (Sopran)

  • Kuno: Marius Adam/Michael Doumas (Bariton)

  • Ottokar: Michael Müller-Deeken/Titus Witt (Bariton)

  • Kilian: James Wood (Tenor)

  • Kathi: Elisabeth Wöllert/Tiina Zahn (Mezzo-Sopran)

und das
ALLEE THEATER Ensemble:


Gregor Dierck, Dorothea Fiedler-Muth, Astrid Müller,
Benjamin Spillner (Violine I) Tom Glöckner,
Eberhard Pflock, Swantje Tessmann (Violine II)
Renate Höchst, Iris Matthes, Erika Sehlbach (Cello)
John Eckardt, Gregor Hammans, Michail Koslov,
Andreas Krumwiede (Kontrabass) Odilo Ettelt,
Herbert Rönneburg, Michael Wagener (Klarinette)
Ulrich Augstein, Christian Ganzhorn,
Anja-Christin Müller (Fagott) Bill Albright,
Richard Rieves, Vasile Rus (Horn)
Kei Schmidt-Takano, Christian Stahnke (Bratsche)

Musikalische Bearbeitung: Fabian Dobler

Michael Müller-Deeken

stammt aus einer Sängerfamilie, begann seine musikalische Laufbahn bei den Wiener Sängerknaben (u. a. 2. Knabe in „Die Zauberflöte“ und Hirtenknabe in „Tosca“, Staatsoper Wien); Gesangstudium am „MOZARTEUM“ Salzburg bei Prof. Rudolf Knoll, Lied und Oratorium bei Hartmut Höll und Mitsuko Shirai; Liederabende und Konzerttourneen führten ihn durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Belgien und Italien (u. a „Schubertiade“ und „Mozartmatineen“ in Salzburg, „Internationale Musiktage Gmunden“). Es folgten Fernseh- und Rundfunkaufnahmen (u. a. 2002 als Dr. Falke in „Die Fledermaus“ – TIROLER FESTSPIELE unter Gustav Kuhn). Im Operettenfach sang er außerdem Graf Danilo und Graf von Luxemburg auf Europatourneen der „OPERETTENBÜHNE WIEN“ (Partner waren u. a. Fr. Ks. Ulrike Steinsky, Melanie Holliday und Heinz Hellberg). Die Partie des Don Giovanni sang er im Jahre 2000 erstmals bei den „Schloßfestspielen Friedrichshafen“. Weiterhin stand er als Conte in „Le nozze di Figaro“, Herr Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sowie bei den SALZBURGER FESTSPIELEN und an der OPER LEIPZIG in einer der Hauptpartien in „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ unter Udo Zimmermann auf der Bühne. Seit 2001 lebt der gebürtige Österreicher in Hamburg und sang seitdem mehr als 600 Vorstellungen an diesem Haus (u. a. Eugen Onegin, Graf in „Figaros Hochzeit“, Guglielmo und Don Alfonso in „Cosi fan tutte“, Figaro in G. Paisiellos „Der Barbier von Sevilla“, Dandini in „Cenerentola“, Dr. Malatesta in G. Donizettis „Don Pasquale“, Giovanni in „Don Giovanni“ und zuletzt den Belcore in G. Donizettis „Der Liebestrank“).

Marius Adam

in Klausenburg geboren, erhielt bereits seit seinem 6. Lebensjahr regelmäßigen Geigenunterricht an der Musikschule seines Heimatortes. Er studierte Gesang an der Hochschule seines Heimatortes bei Prof. Gheorghe Rosu und Vasile Boldor. Bereits kurz nach Beginn seines Studiums wurde er in die Opernschule aufgenommen, wo er in mehreren Mozart- Opern mitwirkte. Noch während seines Studiums erhielt er am Brandenburger Theater sein erstes Festengagement, wo er mit Partien wie Papageno oder Figaro seine ersten Opernerfolge feierte. Er erarbeitete sich ein umfangreiches Lied- und Oratorienrepertoire von den Komponisten Schütz, Bach bis hin zur Moderne und geht einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach. Seit Januar 2005 ist er Leiter des Gemischten Chores Hittfeld. In der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in zahlreichen Opern zu hören, u. a. in G. Verdis „König für einen Tag“, W. A. Mozarts „Cosi fan tutte“, in C. M. v. Webers „Freischütz“, in G. F. Händels „Alcina“, in G. Gazzanigas „Don Giovanni“, in G. Rossinis „Die verkehrte Braut“, in R. Leoncavallos „La Boheme“ und „Zaza“, in G. Donizettis „Zar Peter“, in A. Lortzings „Casanova“, in W. A. Mozarts „Figaros Hochzeit“, in E. T. A. Hoffmans „Undine“, in G. Paisiellos „Der Barbier von Sevilla“, in R. Wagners „Das Liebesverbot“, in J. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, in G. Donizettis „Don Pasquale“, in W. A. Mozarts „Don Giovanni“ und in G. Donizettis „Der Liebestrank“.

Miriam Sharoni

wurde in Malmö (Schweden) geboren und wuchs in Israel auf. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Judith Beckmann. Sie schloss ihr Studium in Lied und Oper jeweils mit Auszeichnung ab. Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Agnes Giebel, Christa Ludwig, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. 1996 wurde Miriam Sharoni mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet. 1997 gewann sie den ersten Preis des Internationalen Robert-Stolz-Operetten-Wettbewerbs sowie den ersten Preis des Elise-Meyer-Wettbewerbs. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1996 am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Weitere Gastspiele folgten in Bremerhaven, Saarbrücken und Flensburg. Im Rahmen der Eutiner Sommerspiele (2001, 2002 und 2004) sang Miriam Sharoni die „Pamina“ aus Mozarts „Zauberflöte“. In der Zeit von 1997 bis 2001 war sie festes Mitglied im Ensemble des Staatstheaters Braunschweig. 2001, 2003 und 2004 gastierte sie als „Maria“ in Leonard Bernsteins „West Side Story“ an der Wiener Volksoper. In der HAMBURGER KAMMEROPER war sie bereits in A. Lortzings „Casanova“, in P. Tschaikowskys „Eugen Onegin“, in W. A. Mozarts „Cosi fan tutte“, in „Figaros Hochzeit“, in J. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“, in G. Donizettis „Don Pasquale“, in W. A. Mozarts „Don Giovanni“ und in G. Donizettis „Der Liebestrank“ zu hören. In dieser Spielzeit hat Miriam Sharoni ein Engagement an der Wiener Volksoper, wo sie die Hauptrolle in der Operette „Blume von Hawai“ von Abraham singt.

Ryszard Kalus

studierte Gesang in Kattowitz. Der Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2002 den 2. Preis beim XVII. Internationalen Gesangswettbewerb in Trnava (SLO) und 2004 den 1. Preis und 11 Sonderpreise beim Internationalen Didur-Opernwettbewerb in Beuthen (PL), „Cesare Bardelli” Prize in Viotti International Music Competition in Vercelli). Er gehörte 2005 bis 2007 dem internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an. Zum Repertoire des polnischen Bassbaritons gehören u. a. Figaro (II Barbiere di Siviglia), Figaro (Le Nozze di Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Lord Ashton (Lucia di Lammermoor) und Aeneas (Dido und Aeneas). In Hamburg war er in zahlreichen Produktionen der Staatsoper und des internationalen Opernstudios zu erleben. Sein Konzertrepertoire umfasst Partien in Händels „Messiah“, Mozarts „Krönungsmesse“, Brahms' „Ein deutsches Requiem“, Puccinis „Messe di Gloria“ und diverse Liederzyklen. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist er Ensemblemitglied der HAMBURGER KAMMEROPER und sang dort den Leporello in „Don Giovanni“, Stromminger in „La Wally“, Figaro in „Figaros Hochzeit“ und Dulcamara in „Der Liebestrank“. In der Opera stabile wirkte er 2009 bei der „Allemonde“ als Golaud und „Savitri“ als Death mit.

Esther Puzak

die gebürtige Berlinerin studierte in ihrer Heimatstadt an der Universität der Künste Gesang bei Herrn Prof. Ernst-Gerold Schramm und wird seit September 2006 von Gundula Hintz gesanglich betreut. Wichtige Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen mit René Jacobs, Krisztina Láki, Axel Bauni und Denis Combe-Chastel. Esther Puzak ist seit 2006 Solistin der Berliner Residenz Konzerte in der großen Orangerie, Schloss Charlottenburg und in Konzerten und Opern-/Operettengalas (u. a. in der Philharmonie Berlin, Potsdam, Varazdin in Kroatien) zu hören. 2008 sang sie als Gast am Theater Brandenburg die Partien „Nonne“, „Dame“ und „Schwester“ in R. Rubberts „Kleist Oper“. Des Weiteren gestaltete sie die Partie der Despina in W. A. Mozarts „Così fan tutte“ in der Opernakademie Bad Orb (Sommer 2008). In der Tournee „Die Zauberflöte“ (Sommer 2009) erweiterte Esther Puzak ihr Repertoire mit der Partie der Papagena und der Königin der Nacht. 2009 sang sie als Gast am Theater Brandenburg die Partie „Schlaffitchen“ in „Das Traumfresserchen“ von W. Hiller und seit 2008/2009 bis 2010/2011 als Gast am Theater Gera/Altenburg die Adele in „Die Fledermaus“ von J. Strauss. In der HAMBURGER KAMMEROPER sang sie bereits die Gianetta in G. Donizettis „Der Liebestrank“.

Nadja Klitzke

wurde in Lübeck geboren und erhielt bereits als Kind eine künstlerisch-musikalische Ausbildung. Mit 11 Jahren begann sie ein schulbegleitendes Studium im Fach Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Günter Binge. Sie wirkte in verschiedenen Hochschulproduktionen mit, u. a. „Suor Angelica“ von Puccini und „Der arme Matrose“ von Milhaud. Im Herbst 2003 machte sie ihr Diplom und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium für Operngesang, das sie im Januar 2006 als „Gräfin“ in einer Produktion von „Figaros Hochzeit“ abschloss. Schon während ihres Studiums führen sie Liederabende und Auftritte in Oratorien und Konzerten durch Deutschland und ins europäische Ausland wie z. B. „MusicaMallorca“, wo sie auch im Herbst 2007 in einer Operngala zu hören war. Sie absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, René Kollo, Gisela Litz und Lilian Sukis. 2005 wurde sie Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs der Kammeroper Schloß Rheinsberg. Im Frühjahr 2006 war sie am Theater Lübeck in „Werther“ als Sophie engagiert. Außerdem sang sie die Michal in einer szenischen Produktion von Händels „Saul“. Einem breiteren Publikum konnte Sie außerdem Opern- und Operetten-Arien in verschiedenen Fernsehsendungen (Wunderschöner Norden, Aktuelle Schaubude, Choriner Musiksommer) präsentieren. In der HAMBURGER KAMMEROPER sang sie bereits die Gräfin in W. A. Mozarts „Figaros Hochzeit“ und die Donna Anna in W. A. Mozarts „Don Giovanni“.

Titus Witt

Bariton, begann seine musikalische Ausbildung bereits im Kindesalter neben Violin- und Klavierunterricht als Mitglied im Knabenchor St. Michaelis seiner Heimatstadt Hamburg mit Stimmbildung bei Dieter Soltau. Titus Witt studierte an der Hochschule für Künste in Bremen bei Ks. Mihai Zamfir Gesang. Darüber hinaus bildete sich der Bariton durch Meisterkurse u. a. bei Robert Holl, Ks. Hilde Zadek und Konstantin Poustovoj (Bolschoi Moskau) fort. Besondere künstlerische Impulse erhielt Titus Witt von so bekannten Sängerpersönlichkeiten wie John Shirley-Quirk, Andreas Schmidt und Thomas Quasthoff im Rahmen der Internationalen Bachakademie in Stuttgart unter der Leitung von Helmut Rilling. Bereits während des Studiums entwickelte der Bariton Titus Witt eine rege Konzerttätigkeit im In und Ausland (St. Petersburg, Lyon, Dohnány-Synagoge Budapest, Philharmonie Krakau). Er erarbeitete sich ein umfangreiches Lied- und Oratorienrepertoire von den Werken Schütz, Bach, Telemann u. a. bis hin zur Moderne und hat an verschiedenen Live-Übertragungen im Hörfunk als Konzert-Solist und an CD-Produktionen mitgewirkt. Seit 1997 ist der Bariton Titus Witt mit Liederabenden, Konzerten und in Opernproduktionen freischaffend tätig. In der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in „Cosi fan tutte“ von W. A. Mozart als Guglielmo zu hören. Ebenso sang er dort in „Undine“ von E. T. A. Hoffmann den Ritter Huldbrand, den Figaro in der Oper „Il Barbier di Siviglia“ von Paisiello, den Friedrich in „Das Liebesverbot“ von R. Wagner, den Dandini in „La Cenerentola“ von G. Rossini und den Masetto in „Don Giovanni“ von W. A. Mozart.

Michael Doumas

wurde in Bielefeld geboren. Nach einem Magisterstudium der Amerikanistik, Geschichts- und Literaturwissenschaft studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Gesangsklasse von Prof. Tom Krause. Nach seinem Abschluss gastierte er als König in „Aida“ am Opernhaus in Magdeburg und sang beim Schleswig-Holstein Musikfestival unter Christoph Eschenbach den Zuniga in „Carmen“. Von 2002 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo er u. a. Sarastro in der „Zauberflöte“, Großinquisitor in „Don Carlos“, Alidoro in „Cenerentola“ und Colline in „La Bohème“ gab. 2005 gastierte Michael Doumas am Opernhaus in Catania, Sizilien, in „Guntram“ von Richard Strauss und debütierte als Fafner im „Rheingold“ bei den Tiroler Festspielen in Erl. 2006 gastierte er als Osmin in einer viel diskutierten Bearbeitung von Mozarts "Enführung aus dem Serail" am Schauspielhaus Wien. 2007 gab er den Titurel in Wagners "Parsifal" bei den Tiroler Festspielen, Erl, 2009 sang er dort Hans Foltz in „Meistersingern“. In der HAMBURGER KAMMEROPER war er bereits in G. Paisiellos „Der Barbier von Sevilla“, als Don Pasquale in G. Donizettis „Don Pasquale“ und als Komtur in W. A. Mozarts „Don Giovanni“ zu hören.

Stefania Gniffke

deutsch/italienische Sopranistin, wuchs in Zürich auf und erhielt erste Gesangsstunden bei ihrem Vater, dem Bariton Rudolf A. Hartmann (Opernhaus Zürich). Seit Beginn ihrer solistischen Tätigkeit sang sie in Messen und Konzerten (z.B. Schubert-Messe in G-Dur, Michael Haydns Theresienmesse) in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Ungarn und trat mit Duetten an Liederabenden auf. 2004 konzertierte sie mit der Mezzosopranistin Liliana Nikiteanu am Festival du Baroque in Cordon (F). Mit dem Mozartquartett Salzburg sang sie in Zürich und anderen Schweizer Städten das Stabat Mater von Pergolesi. Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem die Johannes- und Matthäuspassion, Messias, Elias, das Requiem von Mozart sowie andere geistliche und klassische Werke, wie z. B. Werke für Sopran, Trompete und Orgel, welche sie mit dem bekannten Schweizer Trompeter Claude Rippas aufgeführt hat. Gesanglich arbeitet sie immer wieder mit dem Heldentenor Robert Schunk (D) und Barbara Martig-Tüller, Bern, bei der sie auch Meisterkurse absolvierte. Seit 2004 ist sie Mitglied der Pocket Opera Company Zürich. In 2005 gab Stefania Gniffke ihr erfolgreiches Bühnendebut als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“, es folgten 2006 Adele (Strauss, Fledermaus), Papagena unter Christoph Escher am Goetheanum Dornach. Schwerpunkte ihres Opern-, Oratorien- und Konzertrepertoires sind Werke des Barock und der Renaissance, welche sie u. a. mit dem Ensemble Muscadin aufgeführt hat. Am Sommerfestival Schloss Britz in Berlin 2008 hatte sie unter der Regie von Prof. Wolfgang Ansel ihre erfolgreichen Auftritte als Cajus Silius in Antonio Vivaldis Oper „Ottone in villa“ (Des Kaisers neue Flamme), danach verkörperte sie die Bettina in der musikalischen Komödie „Die hellgelben Handschuhe“ von Willi Kollo in Zürich, gefolgt von etlichen Konzertauftritten.

Tiina Zahn

Mezzosopran, absolvierte nach einer Ausbildung zur Ergotherapeutin ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Dresden und besuchte zudem Meisterkurse bei Julia Hamari, Stuttgart, und Margreet Honig, Amsterdam sowie Wolfgang Rihm. Ergänzende Einblicke in Liedgestaltung erhielt sie in Zürich bei Hartmut Höll. Neben reger solistischer Konzerttätigkeit und Liederabenden im gesamtdeutschen Raum wirkt sie regelmäßig in hochrangigen Vokalensembles wie dem RIAS-Kammerchor Berlin, dem NDR Chor Hamburg oder dem Collegium vocale Gent unter Philippe Herreweghe mit. Studien zur Stilistik und Aufführungspraxis Alter Musik führten Tiina Zahn zu Prof. Ludger Remy, Dresden, unter dessen Leitung sie mit dem Ensemble „Les Amis de Philippe“ Werke von Monteverdi sang. Weitere künstlerische Zusammenarbeit ergab sich mit zahlreichen Barockorchestern an Konzertstätten wie dem Französischen Dom in Berlin, dem Berliner Dom oder der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg. Im August 2006 nahm sie an einer CD-Produktion des Bayrischen Rundfunks mit dem renommierten Barockensemble Bell’arte Salzburg teil. Für die Rolle der Tisbe in Rossinis „La Cenerentola“ wurde sie in der Spielzeit 2007 an die HAMBURGER KAMMEROPER verpflichtet und ist nun im Ensemble des „Freischütz“ erneut mit dabei.

Keith Boldt

wurde in Saskatoon, Saskatchewan, Kanada geboren und ist auf einem großen Bauernhof in der Prärie aufgewachsen. Schon mit 6 Jahre stand er zum ersten Mal bei einem lokalen Wettbewerb auf der Bühne. Nachdem er zwei Bachelor-Abschlüsse in Musik erwarb, fing er seine Karriere mit der Canadian Opera Company in Toronto an. Er hat in zahlreichen Rollen für die führenden Opernhäuser und Orchester in Kanada gesungen und ist als Konzert- sowie als Opernsolist sehr gefragt. Unter anderem sang er den Max in „Der Freischütz“ (l’Opéra de Montréal), Don José in „Carmen“ (Vancouver Opera, Theater Hof), Hans in „Die Verkaufte Braut“ (Aldeburgh Festival, London), Siegmund in „Die Walküre“ (Song Circle, Toronto), Golo in R. Schumann’s „Genoveva“ (Toronto Opera in Concert), Lennie Small in C. Floyd’s „Von Mäusen und Menschen“ (Theater Hof), Der Steuermann in „Der Fliegende Holländer“ (l’Opéra de Montréal), Eisenstein in „Die Fledermaus“ (Toronto Operetta Theatre) und Prinz Sou-Chong in „Das Land des Lächelns“ (Ballet, Classic und Entertainment, Hannover). Sowohl im lokalen, als auch im nationalen englisch- und französichsprachigem Fernsehen und Rundfunk in Kanada als auch im Rundfunk der Vereinigten Staaten hatte Keith Boldt zahlreiche Auftritte. Er ist zudem als Solist auf Aufnahmen der Canadian Broadcasting Corporation und der DVD Aufhahme der Oper „Filumena“ von John Estacio zu hören. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, wie z. B. den 1. Preis der „International Bel Canto Competition“. Jetzt freut er sich darauf an der HAMBURGER KAMMEROPER den Max in „Der Freischütz“ zu singen.

Lars Grünwoldt

Bariton, lebt als freischaffender Konzert-, Lied- und Opernsänger in Berlin. Er studierte an den Musikhochschulen Rostock (Prof. Waldemar Wild/Anthony Baldwin), Hamburg (Prof. Wolfgang Löser) und "Hanns Eisler" Berlin (Prof. Scot Weir), wo er 2004 sein Studium mit Diplom abschloss. Als Stipendiat der Komischen Oper Berlin sang er 2004 an der Seite von Jochen Kowalski die Hauptpartie des Damon in „Pastorelle en musique“ von Georg Philipp Telemann. Weitere Opernproduktionen führten ihn an die Berliner Staatsoper Unter den Linden (2003), die Berliner Kammeroper (2004), das Nationaltheater Luxemburg (2004), das Staatstheater Braunschweig (2005), die Hamburgische Staatsoper (2005/06) und das Stadttheater Koblenz, wo er 2006 als Graf in „Le nozze di Figaro“ engagiert wurde. 2007 sang er eine der Hauptpartien in Mike Svobodas Oper „Erwin, das Naturtalent“ am Stadttheater Bielefeld. 2008/09 debütierte er als Kaspar in „Der Freischütz“ und als Lord Ruthwen in „Der Vampyr“ bei den Opernfestspielen Schloss Heidenheim. Als Solist sang er u. a. mit der Berliner Singakademie und dem Concerto Brandenburg (Schöpfung/Haydn), dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter Leitung von Heribert Beissel (Tosca/Puccini), mit dem auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Bach-Orchester Hannover (Johannes-Passion/Bach) und mit Mitgliedern der Freiburger Barocksolisten (Messiah, Almira/Händel) und Orpheus/Telemann (Leitung: Torsten Johann). In der Spielzeit 2006/2007 wurde ihm die besondere Gelegenheit zuteil, unter Leitung von Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern zu konzertieren. Die Aufnahme, erschienen bei EMI 2008, wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Als Preisträger des „Internationalen Wettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg“ gewann Lars Grünwoldt zwei Stückverträge für „Neue Musik“ und war 2004 Teilnehmer der 1. Rheinsberger Opernwerkstatt. 2005-2008 war er Stipendiat des Künstlerprogramms „Yehudi Menuhin Live Music Now“ Berlin sowie der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg. Er war Meisterschüler in der Liedklasse von Wolfram Rieger und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau (UdK Berlin), Thomas Quasthoff (HfM Berlin), Rudolf Piernay (Stuttgarter Bachwoche), Norman Shetler (Hamburg) und Tom Krause (Salzburg). 2006 debütierte er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit dem Liedzyklus „Die schöne Magelone“ (Brahms). Kulturminister Prof. Dr. Hans-Robert Metelmann begleitete ihn als Rezitator. 2007 sang er den Zyklus in der Europäischen Kulturhauptstadt Luxemburg mit Gunther Emmerlich als Sprecher. 2009 folgte er einer Einladung der Chinesischen Botschaft zum Quinghai International Music Festival in China, bei dem er u. a. mit José Carreras sang.

Elisabeth Wöllert

Mezzosopranistin, stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh mit ihrer musikalischen Ausbildung. Nach dem Abitur ließ sie sich am "Bühnenstudio der darstellenden Künste" in Hamburg zur Schauspielerin ausbilden. Die darauf folgende Gesangsausbildung absolvierte sie bei Irmgard Jacobeit, KS Prof Gisela Litz und Hans- Josef Kasper. Elisabeth Wöllert lebt als freiberufliche Sängerin in Hamburg. Sie ist Mitglied im Extrachor der Hamburgischen Staatsoper und singt im Opernchor der Eutiner Festspiele. Zudem ist Elisabeth Wöllert auch als Sprecherin für Hörspiel und Fernsehen tätig.

James Wood

kommt ursprünglich aus Texas. Nach seinem Gesangsstudium an der University of Texas kam er nach Europa, wo er seit über 25 Jahren Oper, Operette und Musical singt. James Wood hat u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Oper der Stadt Bonn, Oper Frankfurt, Theater an der Wien, Staatstheater Nürnberg, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe gesungen. In Hamburg ist er auch als Musicaldarsteller bekannt durch seine Engagements in „Cats“ und „Das Phantom der Oper“. Seit 1987 führt er Regie und unterrichtet Gesang und Schauspiel. Er hat schon bei „Undine“ und „Hänsel und Gretel“ am THEATER FÜR KINDER mitgewirkt. „Der Freischütz“ ist seine erste komplette Produktion für die HAMBURGER KAMMEROPER.

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