„Luisa Miller“ von Giuseppe Verdi

anna bolena
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"Große Oper, kleine Bühne – das passt!"

Kann das klappen, große Oper auf kleiner Bühne? Das fragt Brigitte Scholz in der Morgenpost. Die Antwort liefert sie selbst: „Und wie! Der Zuschnitt als Kammeroper kommt „Luisa Miller“ […] sogar perfekt entgegen.“ Ihr Fazit: „Ein rauschender Abend voller klingender Emotionen.“

Sven Godenrath lobt das Ensemble: Luminita Andrei („intensiver Gesang“, „überzeugendes Spiel“), Marius Adam („überaus glaubwürdige und daher auch gelungene Charakterstudie“) und Titus Witt („darstellerisch grandios“); Richard Neugebauer lief „an diesem Abend zur Höchstleistung auf“, Feline Knabes Stimme begeistere immer wieder aufs neue und reiße das Publikum mit.

Seine komplette Rezension gibt es hier zu lesen.

Für das Hamburger Abendblatt hat Dr. Ilja Stephan die Premiere am 24. Februar gesehen. Er schreibt: "Große Opern auf eine Kammerfassung mit gesprochenen Zwischentexten herunterzubremsen, [...] scheint (fast) ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Doch mit 'Luisa Miller' [...] fand Scherzer für ihre erste Inszenierung als Chefin das ideale Stück."

Besonderes Lob findet er für die Millers, für Luminita Andrei als Tochter und Marius Adam als Vater: "Sie zeichnet [...] die Wandlung vom trippelnden Teenie zur opferbereiten Frau nach; er singt und spielt einen Vater, dessen Liebe und Sorge man in jeder Note und Geste spürt." Und auch Ettore Prandis Musikalische Bearbeitung wird gewürdigt, er vervollkommne "weiter seine Kunst, Orchestersätze zur Quintettform zu kondensieren."

Nach Stephans Einschätzung bleibt "ein glaubwürdiges Drama, dessen Personen uns etwas angehen" - und mehr als das: "So entsteht zu guter Letzt eine 'Luisa Miller' im Taschenformat, bei der Drama und Musik zu ihrem Recht kommen."

Den ganzen Text finden Sie hier.

Musikalische Leitung und Bearbeitung: Ettore Prandi ◼︎ Assistent der Musikalischen Leitung: Martynas Stakionis ◼︎ Regie: Birgit Scherzer ◼︎ Bühne: Kathrin Kegler ◼︎ Kostüme: Katja Grebe

© ALLEE THEATER – Hamburger Kammeroper 2016 // © Fotos: Julian Scheinkönig // © Szenenfotos: Joachim Flügel